Die Frau des Michelangelo – Monolog – Premiere am Renaissance-Theater Berlin

von Eric Assous. Regie: Thomas Arnold. Am Klavier Harry Ermer. Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin.

Premiere Bruckner Foyer im Renaissance Theater Berlin am 25.6.2017

Foto: G2 Baraniak

http://www.renaissance-theater.de/archiv.php?mode=&pos=&cat=Stueck&id=403

Nächste Vorstellungen:

Sonntag, 19.September 2021, 15.30 im Kleinkunsttheater “Die Säule” in Duisburg

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Pressestimmen:

„Dies kleine Begehren“ (Neues Deutschland Direkt, 30.9.2017, von Volkmar Draeger)

.. Katja Weitzenböck läuft zu Hochform auf.

„Gefangen in ihrem Begehren“ (Rheinpfalz, 8.8.2017, von Harald Mühlbeyer)

.. Katja Weitzenböck bei den Nibelungenfestspiele mit einer glänzenden One-Woman-Show… Das Publikum riss es aus ihren Sitzen… Die Frau, namenlos, erzählt. Es ist eine Beichte, ein Geständnis, ein Akt der Selbsterkenntnis, ein Versuch, das eigene (Gefühls-) Leben zu ordnen.

„Eine Frau wie du und ich“ (Nibelungen Kurier, 7.8.2017, von Regina Urbach)

Katja Weitzenböck brilliert als „Frau des Michelangelo“….Die Herausforderung eines abendfüllenden Ein-Frau-Stückes meisterte Katja Weitzenböck voll gekonnt balancierten Humors. …Nach der Darbietung, die das Publikum mit einem geschickten „Cliffhänger“ über die Pause mit Spekulationen bei der Stange gehalten hatte, freute sich Frau Weitzenböck über Standing Ovations.

„Mitreißender Striptease der Seele“ (Mannheimer Morgen, 10.8. 2017, von Bernhard Zinke)

Es war einer der intensivsten Momente in der Festspielaufführung des vergangenen Jahres: Die Schauspielerin Karina Bergmann, die im Nibelungenfilm die ältere Kriemhild spielt, sitzt – vollständig bekleidet – im See, hadert mit ihrem Leben und entblößt ihre Seele in einem ergreifenden Monolog. Mit einem weiteren Monolog ist Katja Weitzenböck, die 2016 ebendiese Bergmann/Kriemhild gab, zurückgekehrt und gestaltet einen nicht minder intensiven Abend als Solistin im Ein-Personen-Stück “Die Frau des Michelangelo” von Eric Assous, nuanciert begleitet von Pianist Harry Ermer.

…Mit zarter Mimik und Gestik schlüpft Weitzenböck in die jeweiligen Rollen… Als Kulisse reichen der Schauspielerin ein Tisch, ein Stuhl und ein Cocktail – der Rest ist Kopfkino.… ein intimes Sujet, das der französische Dramatiker Eric Assous der Weitzenböck nicht besser auf den Leib hätte schreiben können. 

„Herrin der Klage“ (Wormser Zeitung, 8.8.2017, von Ulrike Schäfer)

Im Ein-Personen-Stück .. brilliert Katja Weitzenböck als verführte Verführerin, die als Häuflein Elend endet.… Katja Weitzenböck spielt die Gefühlswelt der Frau in dieser so schwierigen Situation so faszinierend, so wandlungsfähig, dass die Zuschauer lange begeistert applaudieren. Der Beifall galt auch dem Pianisten Harry Ermer, der einige Szenen mit Variationen von „Je t’aime moi non plus“ und anderen Stücken stimmig untermalte. 

…..

Diese Frau hat keine Lust auf das Alltägliche: sie wartet in der Hotelbar und nicht im Café auf ihre Freundin. Das Luxushotel Michelangelo verströmt die wesentlich angenehmere Atmosphäre und hat distinguiertere Gäste.  Am Fenster vis-á-vis sitzt ein Mann. Er beobachtet die Frau sehr genau. Sie steht auf, telefoniert, kehrt an ihren Platz zurück. Jetzt ist ihr Sitzplatz besetzt. Der Mann hat ihn eingenommen. Charmant lächelt er sie an und fragt: „Was kosten Sie?“

Die Frau reagiert amüsiert, denn der Mann, der ihr diese Frage stellte, ist elegant gekleidet und ein ziemlich cooler Typ. Klar kommt es für sie nicht in Frage, Geld von ihm zu nehmen. Sie ist verheiratet, gut situiert und nicht käuflich. Aber ein unbekanntes Spiel mit einem Fremden reizt sie. Und sie erwidert: „Nennen Sie mir einen Preis und ich sage Ihnen, ob Sie richtig liegen.“  Ebenso locker wie er sein Angebot, 1.500 Euro, fallen lässt, öffnet der Mann seine Brieftasche und zieht ein paar große Scheine heraus. An ihrer Reaktion erkennt er, dass sie keine Prostituierte ist, aber er gibt sich nicht so schnell geschlagen, legt seine Visitenkarte auf den Tisch und geht. Sie steckt die Karte als eine Art Andenken ein. Die Begegnung mit ihm aber läßt sie nicht mehr los und das Spiel beginnt …

Der französische Dramatiker Eric Assous hat mit DIE FRAU DES MICHELANGELO einen humorvollen Monolog geschrieben, der mit den menschlichen Schwächen spielt..